Vereinschronik

Die Schützengesellschaft „Adler Berg“ e.V. wurde im Jahre 1890 im Gasthaus Stahl (Adler) von 12 Männern unter dem Namen Zimmerstutzen-Gesellschaft Berg gegründet.

Die Gründungsmitglieder waren:

Leonhard Stengel Ökonom und Ziegeleibesitzer
Anton Harlacher Ökonom
Bernhard Sendlinger Ökonom
Max Keim Gastwirt (Vereinslokal)
Mathias Rabis Maurer
Josef Muschler Wagnermeister und Holzhändler
Lorenz Schneider Eisenbahner
Martin Stegmüller Wagner
Josef Schliker Schuhmacher
Josef Gayer

Protokoll der Gründung

Zum 1. Schützenmeister wurde Leonhard Stengel gewählt. Geschossen wurde damals ausschließlich mit Zimmerstutzen auf 12 kreisige Scheiben. Schießübungen fanden nur in den Wintermonaten von November bis März und alle 14 Tage statt.

Vereinsinterne Preisschießen konnten wir erst im Jahre 1896 registrieren. Im Jahre 1898 wurde der Beschluss gefasst, daß jeder Schütze, der sich während des Winterschießens nicht mindestens 4-mal beteiligte, am darauffolgenden Preisschießen auf die ersten 6 Preise kein Anrecht hat.

Im Jahre 1903 fand dann der erste Wechsel im Schützenmeisteramt statt. Leonhard Stengel wurde abgelöst von Anton Harlacher. Damals musste jeder der Mitglied werden wollte einen Gutständer bringen, um in die „Zimmerstutzengesellschaft” aufgenommen werden zu können. Im Jahre 1906 bestand der Verein aus 21 Mitgliedern. Zu dieser Zeit begann man auch Schießen mit den Kronenschützen aus Donauwörth durchzuführen.

Nach dem 1. Weltkrieg, nach Wiederaufnahme des Schießbetriebes, konnte der Verein bereits 39 Mitglieder eintragen. Die darauffolgenden Jahre verliefen dann wie üblich innerhalb des Vereins bis zum Jahre 1927, da die Zimmerstutzengesellschaft bestrebt war sich auch eine Fahne anzuschaffen. Am 29. Mai 1927 konnte dann die neue Fahne geweiht werden. Die „Kronenschützen“ aus Donauwörth standen zu diesem Fest Pate.

In den Protokollbüchern erscheint der Name Schützengesellschaft „Adler Berg“ zum ersten Mal am 5.1.1935. Diese Zeit verlief ganz im Zeichen des 3. Reiches. Von parteilicher Seite wurde bestimmt wie sich die Vereine zu verhalten hatten. 1937/38 wurde die erste Ehrennadel mit Zimmerstutzen und Wehrmannsgewehr in Gold, Silber und Bronze errungen.
Nach Beginn des 2. Weltkrieges bis 1945 war es im Schützenverein ruhig. Laut Bücher wurde kein Protokoll mehr niedergeschrieben. Erst 5 Jahre nach dem Kriege war das Vertrauen der Alliierten wieder so weit hergestellt, daß die Schützenvereine wieder gegründet werden durften.

Geschossen werden durfte aber nur mit Luftgewehren, Schützenmeister Sebastian Gayr hat daraufhin am 12.3.1950 zum ersten Mal nach dem Krieg wieder eine Versammlung zur Neugründung der Schützengesellschaft „Adler Berg” ins Vereinslokal Adler einberufen. Es erschienen 39 Mitglieder und 23 ließen sich neu eintragen. Somit zählte der Verein bereits 62 Mitglieder. Der Aufruf um Spenden vom 1. Schützenmeister fand Gehör, und so konnte gleich ein Luftgewehr erworben werden, ein weiteres wurde von Hans Stengel, Ziegeleibesitzer, gestiftet. So konnte man gleich mit den Schießabenden beginnen.

Das erste vereinsinterne Preisschießen brachte auch die ersten Erfolge. So sollte doch gleich der erste Nachkriegskönig ermittelt werden. Bereits am 23.4.1950 war die Königskrönung. Walter Stengel hatte als erster die Ehre, unsere Königskette, die Schützenmeister Gayr über die Kriegsjahre gerettet hatte, zu tragen. Ebenfalls konnte er unsere Vereinsfahne vor dem Zugriff der Alliierten bewahren. Schützenliesl wurde Emma Merz. Beteiligt waren bereits 50 Schützen. Dieser Anfang gab dann starken Aufwind und man befasste sich gleich mit der Durchführung eines 60-jährigen Gründungsfestes in Verbindung mit einem Preisschießen, das bei der nächsten Versammlung auf den 9. Juli 1950 festgelegt wurde.

Am 60-jährigen Schützenfest beteiligten sich bereits 12 Vereine. Am Jubiläumsschießen standen 157 Schützen am Stand. Das Fest verlief mit vollster Zufriedenheit für beide Seiten. Die darauffolgenden Jahre waren nicht nur innerhalb des Vereins, sondern auch nach außen mit Erfolg gekrönt. Bei Mannschaftswettbewerben schnitten unsere Schützen erfolgreich ab.

Im Jahre 1951 fand das erste Gauschießen in Donauwörth statt. Anlässlich dieses Schießens konnte unser Schützenbruder Fritz Meixner bereits die Ehre des 1. Gauschützenkönigs erringen. Darüber hinaus gingen noch mehrere Preise an Berger Schützen. Im Jahre 1952 übernahm unsere Schützengesellschaft die Patenschaft bei der Fahnenweihe der „Fortuna Schützen“ Asbach. Im gleichen Jahr konnte wohl der größte Erfolg in unserer Vereinsgeschichte verzeichnet werden.

1952 1. Gau-Schützenkönig Georg Lurtz
1952 2. Gau-Schützenkönig Franz Klopfer
1952 1. Gau-Jugendmeister Josef Grasheu

Darüber hinaus erhielten aus diesem Schießen noch mehrere Berger einen Preis. 1953 feierte der Schützenverein „Einigkeit Kaisheim“ seine Fahnenweihe, zu der die Schützengesellschaft „Adler Berg“ ebenfalls die Patenschaft gerne übernahm. Auch dieses Fest war mit einem Preisschießen verbunden, wobei die ersten Preise wieder nach Berg gingen.

So reihte sich Erfolg an Erfolg, sei es bei Vereinsvergleichsschießen oder auf anderen Preisschießen. Aus diesem Grunde beschloss man dann im Jahre 1954 ein größeres Preisschießen durchzuführen, was dann auch an 2 Wochenenden, nämlich am 1. und 2. und 8. und 9. Mai stattfand. Auch dieses Schießen konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

Anlässlich der Fahnenweihe am 31. Mai 1959 übernahmen die Adler Schützen die Patenschaft bei „Heiterkeit“ Genderkingen und am 15. Juli 1959 bei „Rote Rose“ Ebermergen.

Ebenso beteiligten sich die Adlerschützen auf allen auswärtigen Schießen, einmal mit mehr, einmal mit weniger Erfolg. Im Jahre 1961 führten die Adlerschützen wieder ein größeres Preisschießen durch, das von 452 Schützen besucht wurde. Dieses Preisschießen gab dann das nötige Vertrauen, so daß im darauffolgenden Jahr von den Adlerschützen das Gauschießen übernommen werden konnte und mit der stolzen Beteiligung von 518 Schützen abgeschlossen wurde.

Auf Antrag der Schützengesellschaft an den Gau erhielt sie im Jahre 1965 das Gauschießen, das wie die beiden vorausgegangenen Schießen in der Halle des Straßenbauamtes durchgeführt wurde. 412 Schützen des Donau-Ries-Gaues beteiligten sich daran. Die darauffolgenden Jahre waren ausgefüllt von den Verpflichtungen aus den von der Schützengesellschaft durchgeführten Preisschießen. An der Generalversammlung im Jahre 1970 befasste man sich zum ersten Mal mit dem Bau eines Schützenheimes, das im Garten der Adler-Wirtschaft erstellt werden sollte. Leider war der Preis der eingegangen werden musste zu hoch. Von dieser Zeit an wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt um ein Heim zu bekommen. Dieses Vorhaben scheiterte immer wieder an der Platzfrage. So verging ein Jahr nach dem anderen bis die Verhandlungen über die Eingemeindung der Ge­meinde Berg nach Donauwörth geführt wurden. In den Eingemeindungsvereinbarungen verpflichtete sich die Stadt Donauwörth zum Bau eines Vereinsheimes im Stadtteil Berg. Die Grundstücksfrage konnte im Rahmen der damals laufenden Flurbereinigung gelöst werden. Um im Vereinsheim einen ordentlichen Schießbetrieb durchführen zu können, wurde in Verhandlungen mit dem Stadtbauamt der erforderliche Raumbedarf festgelegt. Im Sommer 1975 wurde der Bau durch die Stadt an die Fa. Sibo-Bau vergeben und am 11. September konnte bereits der erste Spatenstich durch Herrn Bürgermeister Dr. Böswald vorgenommen werden. Am 29. Oktober wurde Hebauf gefeiert und am 16. Dezember war es so weit, daß Herr Bürgermeister Dr. Böswald den Schlüssel an den 1. Schützenmeister Gustav Häuslein in einer kleinen Feier übergeben konnte. Die Führung des Vereinsheimes sowie die Verantwortung wurde von der Stadt Donauwörth an die Schützengesellschaft „Adler Berg“ e. V. übertragen. Nach der Übergabe begannen die „Adler-Schützen” mit dem Innenausbau. So konnte die Weihnachtsfeier bereits im neuen Vereinsheim stattfinden. Der Einbau des Schießstandes wurde dann mit allen Kräften vorangetrieben, um den Schießbetrieb wieder aufnehmen zu können. Eine Baustein-Aktion ermöglichte den Einbau von 12 elektrischen Zugständen.

Am Vorabend der Sebastiani-Feier 1976 waren im neuen Vereinsheim der Präsident des DSB, Herr Michaelis, Bezirksschützenmeister Bernhard Oberst, sowie 2 Schweizer Schützenpräsidenten zu Gast. Darüber hinaus erschienen Herr Bürgermeister Dr. Böswald und Herr Landrat Dr. Popp sowie Gauschützenmeister Karl Prosch und viele Vertreter von Bezirk und Gau.

Aufgrund der schlechten Finanzlage übernahmen unsere Schützenfrauen zum Nulltarif die Küche, die Bedienung sowie die Reinigung des Vereinsheims. Alles lief ab diesem Zeitpunkt zur allgemeinen Zufriedenheit. Das Vereinsheim ist seit diesem Zeitpunkt zum kulturellen Mittelpunkt des Stadtteils Berg geworden.

Die offizielle Einweihung des Heimes übernahm H. H. Stadtpfarrer Jakob Armin Bayer am 16. Mai 1976. Dazu waren der Hausherr 1. Bürgermeister Dr. Alfred Böswald mit den Stadträten, der Gauschützenmeister Hermann Rödter, der 1. Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Berg Hans Nagel, der 1. Vorstand des Bürgervereins Berg Horst Wilhelm und die Mitglieder der Berger Vereine anwesend. Nachdem jahrelang bereits ein Jubiläumsfest diskutiert wurde, hatte sich unser aktives Vereinsmitglied und Gönner Walter Stengel bereit erklärt, seine neu erbaute Halle für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen. Aufgrund des plötzlichen Todes von Walter Stengel war eine Durchführung des Festes zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.

Die Pläne wurden dann bis zum Jahre 1979 zurückgestellt. Bei der Generalversammlung am 3.3.1979 wurde beschlossen, daß im Jahre 1980 das 90jährige Gründungsfest gefeiert werden soll. Nach intensiven Vorbereitungen war es dann am 18. Juli 1980 soweit. Der Verein feierte vom 18. bis 21. Juli 1980 sein 90jähriges Gründungsfest unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Alfred Böswald sowie der Patenschaft der Kgl. Priv. Schützengilde1403 Donauwörth. Durch den neben dem Vereinsheim liegenden städtischen Grund war es dadurch möglich, das Festzelt unmittelbar an unserem Vereinsheim aufzustellen.

Als Höhepunkte des Vereinsjubiläums sind die Ehrungen verdienter Mitglieder, der Weckruf, der Feldgottesdienst sowie der Festumzug mit fast 70 Vereinen herauszuheben. Das Fest war für die Berger Schützengesellschaft ein voller Erfolg und für alle Besucher ein unvergessliches Erlebnis. Zur Leistungssteigerung der Mannschaftschützen wurde an den Dienstagen neben den Freitagen und Sonntagen ein weiterer Schießabend eingeführt. Der Erfolg stellte sich bald darauf ein. So gelang der 1. Mannschaft der Aufstieg in die Gauliga. Als Einzelschützin ist dabei Corne­lia Nacken hervorzuheben. Sie belegte Platz 3 beim Bezirkspokal, Platz 2 der Bezirksmeisterschaft, Platz 10 bei der Bayerischen Meisterschaft sowie Platz 50 bei der Deutschen Meisterschaft.

Die Mitgliederzahl des Vereins stieg im Jahre 1983 auf 131 Schützinnen und Schützen an, wobei es dabei gelungen war, durch die Jugendarbeit eine größere Anzahl von Jugendlichen für den Schießsport zu begeistern. Die jährliche Generalversammlung am 5.3.1983 brachte einen Wechsel im Vorstand und Ausschuß. Als neuer Vorstand wurde Karl Blank gewählt. Der bisherige Vorstand Gustav Häuslein wurde aufgrund seiner 25jährigen Tätigkeit als Vorstand und Schützenmeister einstimmig zum Ehrenschützenmeister ernannt.

An der Generalversammlung 1988 wurde von den Mitgliedern beschlossen, daß das 1OOjährige Gründungsfest groß gefeiert werden soll. Dazu wurde ein Festausschuß gewählt, der bereits im Herbst 1988 seine Arbeit aufgenommen hat. Im Mai 1990 war es dann soweit, wir Berger Schützen feierten  mit Unterstützung unseres Patenvereins, der Kgl. Priv. Schützengilde 1403 Donauwörth, unser 100 jähriges Vereinsjubiläum. Dieses ging über 4 Tage und wurde mit zahlreichen Gästen aus Nah und Fern begangen. Im Besondern ist der Auftritt der Showband „Herz 7“ zu erwähnen, die als eine reine Damenformation am Freitagabend das Festzelt rockte. Am Samstag sorgten die Störzelbacher Musikanten für einen stimmungsvollen Abend. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete am Festsonntag, ein mit über 60 Vereinen und Musikkapellen zählender Umzug, der sich durch unseren festlich geschmückten Ort bewegte.  Die Zusamtaler Musikanten sorgten am Montag für einen kurzweiligen Festausklang.

Zur Stärkung der Gemeinschaft führten wir auch nach unserem 100jährigen Gründungsfest auch unsere traditionellen Vereinsausflüge fort. Im Jahr 1991 besuchten wir drei Tage die Donauwörther Partnerstadt Perchtoldsdorf, wo wir neben einer Stadtbesichtigung der Kaiserstadt Wien auch die Gastfreundschaft und die lokale Küche von Perchtoldsdorf schätzen lernten. Zwei Jahre später fuhren wir gutgelaunt für drei Tage an den Gardasee, hierbei durfte auch ein Ausflug nach Venedig nicht fehlen.

Die neue Bundeshauptstadt Berlin war das  Ziel 1995, an wir eine Besonderheit zu sehen bekamen, die es davor und danach nie wieder gab. Wir hatten das Glück den von Christo verhängten Reichstag zu sehen, der uns so immer in Erinnerung blieb. Im Jahre 1995 stelle sich, zu unserem Bedauern, unser langjähriger Schützenmeister und Vereinsvorstand Karl Blank, sowie weitere Vorstandsmitglieder, nicht mehr zur Wahl. Nach zähen Verhandlungen erklärte sich Schützenkamerad  Emmerich Deutsch bereit, den Vorstand für die nächsten Jahre zu übernehmen.

Im Juli 2000 begingen wir im kleinen Rahmen unser 110 jähriges Vereinsjubiläum. Zugleich konnten wir  das 50jährige Wiedergründungsfest und das 25jährige Bestehen des Vereinsheimes feiern. Dieses wurde mit einem kleinen Festzug durch unseren Ort mit anschließender Feier am Vereinsheim begangen. Aufgrund immer höherer Anforderungen und Ansprüche im Schießwesen, wurde ein Umkleideraum erforderlich. Wegen Platzmangel war hier im Jahr 2004 ein Anbau am Vereinsheim unumgänglich. Dieser hat sich in den Jahren als bewährte Investition gezeigt, da dieser neben der Nutzung als Umkleideraum auch bei Faschings- oder sonstigen Feiern gut genutzt werden kann. Mit viel Eigenleistung und der Unterstützung der Stadt Donauwörth und unserer örtlichen Unternehmen konnte das kleine Schmuckstück in akribischer Arbeit mit ca. 850 Arbeitsstunden in kürzester Zeit realisiert werden. In diesem Zusammenhang wurde unter der Leitung der Stadt Donauwörth unsere bisherige Elektroheizung durch eine moderne und energiesparende Gaszentralheizung ersetzt.

 Im Jahre 2005 erfolgte der bislang letzte Vorstandswechsel. Lorenz Graf übernahm die Geschicke von Emmerich Deutsch, der sich aufgrund seiner berufliche Situation nicht mehr zur Wahl stellte. Am 03.10.2008 wurden wir von den Schützenkameraden aus Ebermergen bereits zum fünften Mal gebeten die Patenschaft für deren 100jähriges Gründungsfest im Jahr 2009 zu übernehmen. Dies übernahmen wir natürlich sehr gerne und wir nahmen dies zum Anlass, uns mit neuer Vereinskleidung auszustatten. Alle vier Festtage haben die Berger Schützen mit zahlreichen Mitgliedern tatkräftig unterstützt. Beim Höhepunkt, dem schönen und farbenprächtigen Festumzug am 28.Juni 2009 konnten wir mit mehr als 70 Teilnehmern aufwarten.

Bei der Generalversammlung im März 2012 wurde von der Versammlung beschlossen, dass das 125jährige Gründungsjubiläum mit einem großen Fest über drei Tage gefeiert werden soll. An diesem Abend wurde sogleich der Festausschuss gebildet und unverzüglich mit den Festvorbereitungen begonnen.

Nach über 35 Jahren wurden im Vereinsheim Renovierungsmaßnahmen notwendig. Der Innenumbau wurde mit der Erneuerung der Küche in Angriff genommen, der im Jahr 2014 mit der Renovierung der Toiletten endete. Ab Herbst 2013 wurden die kompletten Außenlagen um das Vereinsheim erneuert und erweitert. Mit viel Eigenleistung, Herzblut und über das normale Maß hinausgehende Engagement wurden die über ein Jahr dauernden Arbeiten durchgeführt.

Am 11.10.2014 rückten wir zahlreich nach Wörnitzstein aus, um die dort ansässigen Adlerschützen zu bitten, bei unserem Fest die Patenschaft  zu übernehmen und uns bei unserem Fest tatkräftig zu unterstützen. Unser Verein wurde dabei angeführt von der Vorstandschaft und unserem Schirmherrn, MdL Wolfgang Fackler. Nach zähen Verhandlungen und dem Zugeständnis von 100 Liter Bier und einer warmen Brotzeit für alle anwesenden Gäste, konnten wir die Wörnitzsteiner überzeugen uns als Patenverein im nächsten Jahr zu begleiten. Die Feier dauerte für manche bis lange in die Nacht und wird für viele unvergesslich bleiben.

Bereits seit 10 Jahren stellt Berg fünf Mannschaften für den Luftgewehrrundenwettkampf auf Gauebene. Ab dem Jahr 2012 konnte die erste Mannschaft bereits für zwei Jahre  Erfahrung im Ligamodus, Mann gegen Mann, in der Gauoberliga A sammeln.

Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch die sehr gute Jugendarbeit im Verein.  Mehrere Jugendliche konnten sich bereits durch enormen Trainingsfleiß und sehr guten Ergebnissen zur Bayerischen und zur Deutschen Meisterschaft qualifizieren. Die Adlerschützen Berg konnten sich ebenfalls in die Siegerlisten des auf Gauebene herausgeschossenen Hiaslpokals eintragen. Bei den Donauwörther Stadtmeisterschaften wurde schon mehrmals der Stadtkönig gestellt.

Die Schützen sind aus dem Berger Dorfleben nicht mehr wegzudenken. Durch viele Veranstaltungen, wie dem beliebten Dorfschießen mit Sauschießen und anschließendem Schlachtschüsselessen, das Maibauaufstellen mit Maifeier, zahlreichen Preisschafkopfen, Oktoberfest, Königsschießen mit Proklamation, sind wir immer in der Öffentlichkeit präsent. Hier ist auch die gute, harmonische Zusammenarbeit mit allen Berger Vereinen zu erwähnen, die sich immer wieder wechselseitig gerne unterstützen.

Die Aufwärtsbewegung der Schützengesellschaft „Adler Berg“ hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich fortgesetzt. So stieg die Mitgliederzahl inzwischen auf eine Rekordmarke von über 180 und der Verein zählt seit Jahren zu den größten Vereinen des Donau-Ries Gaues.